Hedi Thelen, MDL RLP

1

Hafeneinfahrt Andernach

2

Römerbergwerk Kretz

3

VP-Infozentrum Plaid/Saffig

4

Waldsee Rieden

 Homepage Sitemap Kontakt Impressum

Homepage
Aktuelles
Persönliches
Landtag
Wahlkreis
Parteiarbeit
CDU
Frauenunion
Kreisverband FU
Bezirksverband
Landesverband
Bundesverband
Kontakt


Hedi auf YouTube

Guten Tag, heute ist der 07.02.2012 - 18:31
Sie sind hier => Parteiarbeit  / Frauenunion  / Bezirksverband  / 

Bildung muss von der Qualität her diskutiert werden

Die wiedergewählte Bezirksvorsitzende Hedi Thelen (links), mit der Moderatorin des Bezirkstags Marion Krätz-Klein, Kreisvorsitzende der FU Westerwald (Mitte) und Julia Klöckner (rechts)

Hedi Thelen einstimmig als FU Bezirksvorsitzende wiedergewählt

Die CDU Frauen Union hat bei Ihrem Bezirkstag mit Neuwahlen des Vorstandes Hedi Thelen, MdL aus Plaidt, als Vorsitzende mit einem überragenden Ergebnis in Ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Marita Frieden, Bad Kreuznach, und Helga Sterzenbach, Neuwied, wurden als Stellvertreterinnen wiedergewählt.   

Der Bezirkstag für die Region Koblenz-Montabaur stand unter dem Motto „Rheinland-Pfalz ein Jahr vor der Wahl – Politik mit und für Frauen“. Die designierte Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl 2011 Julia Klöckner war als Hauptrednerin geladen und  begeisterte die Frauen mit einer eindrucksvollen Ansprache.  „Bildung muss von der Qualität her diskutiert werden“, erklärte Julia Klöckner und übte Kritik an der SPD Landesregierung, die Schulbezeichnungen ändere, statt die Qualität von Schulen und Hochschulen zu verbessern. „Es besteht eine große Unzufriedenheit bei Eltern, Lehrern und Hochschulprofessoren“. Die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Julia Klöckner machte den Frauen Mut, sich politisch zu engagieren.  

Die Themen Bildung, Kinderbetreuung und Frauen in der Kommunalpolitik standen im Zentrum der anschließenden Diskussionsrunde. Julia Klöckner überzeuge die Menschen, weil sie auf sie zugehe und das Gespräch mit ihnen suche. Das mache sie glaubwürdig, so der FU Bezirksvorstand zum Abschluss der von mehr als 100 Mitgliedern und Gästen besuchten Veranstaltung im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.      

 

Neuwahlen und Informationen zum wohnen im Alter

Bezirkstag der Frauen-Union Koblenz-Motabaur

Delegierte und Gäste der CDU Frauenunion Koblenz-Montabaur trafen sich am 19. November zum Bezirkstag in Dieblich. Die Bezirksvorsitzende Hedi Thelen, MdL hatte zur Tagung eingeladen, um die alle 2 Jahre stattfindenden Wahlen des Biziksvorstand der Frauen-Union Koblenz-Motabaur durchzuführen.   Schwerpunkt der Tagung war das Referat über die gewünschte Wohnform der Generation über 50 Jahre. Referent zu diesem Thema war Christian Ahlring, Direktor der LBS-Bausparkasse Rheinland-Pfalz in Mainz.  

Die Vorsitzende Hedi Thelen eröffnete die Tagung und erläuterte zunächst die Tagesordnung. Sie dankte dem Vertreter des CDU-Bezirksverbandes Matthias Lammert, Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, für seine Teilnahme an der Tagung. Matthias Lammert lobte die Frauen-Unio wegen ihrer prägnanten Themen, derer sie sich widmen. Er betonte die Wichtigkeit des aktuellen Themas „Wohnen im Alter“ und führte aus, dass es leider in Deutschland immer noch zuwenig Kinder gäbe. Er wünsche sich noch mehr weiblichen politischen Nachwuchs und sagte: „Frauen fehlen in der Politik“.

Hedi Thelen übergab dann das Wort an den Referenten Christian Ahring von der LBS Mainz. Der zeigte anschaulich und ausführlich die Ergebnisse einer Studie der „empirica ag.“, welche von der Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkasse in Auftrag gegeben worden war. Unter dem Motto „Wohnformen der Zukunft“ erläuterte Ahlring die demographischen Rahmenbedingungen und die Motivation der Generation 50+. Tatsache ist, dass unsere Bevölkerung immer mehr schrumpft und altert. Zukünftig wird es immer mehr ältere Haushalte geben. Die jüngeren Haushalte sind rückgängig. Das heißt, immer mehr Menschen werden für das Alter eine Wohnform suchen, in der sie selbständig leben können. Im Rahmen der Studie stellte sich heraus, dass sehr viele Ältere zur Veränderung bereit sind, und für die meisten die Finanzierung kein Problem sein wird. Bei der Frage „Mit wem möchte ich wohnen?“ sagten 40%, dass sie die Familie in der Nähe haben wollen, 38% möchten mit Freunden und Bekannten in der Nachbarschaft wohnen, 25% unter einem Dach mit der Familie leben, 23% mit mehreren Generationen in einem Haus und 8% mit Freunden und Bekannten in einer Wohngemeinschaft. Dabei waren Mehrfachnennungen möglich. Die Generation 50+ hat klare Vorstellungen über die Wohnwünsche im Alter. Bis zum Alter von 70 Jahren lehnen sie Wohnangebote mit professioneller Hilfe ab und würden gerne in mehrstöckigen Wohngebäuden mit Aufzug leben. Einzelne Personen suchen 2 Zimmer-Wohnungen, 2 Personen wollen mindestens 3-4 Zimmer. Die 70- bis 80jährigen wollen das Wohnen mit Unterstützung tags und nachts kombinieren, wobei das ganze preiswert sein sollte. Pflegeheime oder Wohnanlagen mit Rundumversorgung, aber ein relativ selbstständiges Leben, wünschen sich die über 80jährigen (Quelle: empirica ag/LBS Research). Die wohnwirtschaftliche Situation hat sich diesen Bedürfnissen noch nicht angepasst. So bleibt noch viel zu tun, um das zukünftige Wohnen im Alter positiv zu gestalten. Bei der anschließenden Diskussion erging die Bitte an Direktor Ahlring als Vertreter der LBS Mainz, das Wohnen im Alter intensiver zu bewerben, um das Bewusstsein dafür zu stärken. Der abschließende Appell von Hedi Thelen an die Delegierten der CDU Frauen-Union lautete: „Frauen gesucht!“, damit die wichtigen Themen, die Frauen betreffen, in der Politik besser durch zu setzen sind.     

Die anschließende Neuwahl der Bezirksvorstand erbrachte folgendes Ergebnis: Hedi Thelen wurde mit 100-prozentiger Zustimmung im Amt bestätigt- Ihrer wiederwahl ist die Belohnung für ihr Engagement und das positive Ergebnis der Arbeit, die sie gemeinsam mit dem Vorstand geleistet hat.

Die wiedergewählte Vorsitzende Hedi Thele in der Mitte der Vorstandsmitglieder.

Als gleichberechtigte Stellvertreterinnen wurden gewählt: Marita Frieden (Kreisverband Bad Kreuznach) und Helga Sterzenbach (Kreisverband Neuwied). Die zukünftigen Beisitzerinnen sind: Monika Artz (Stadtverband Koblenz), Heike Bruckner (Kreisverband Bad Kreuznach), Karin Feldmeier (Kreisverband Mayen-Koblenz), Elke Heiß (Kreisverband Cochem-Zell), Kerstin Himmerich (Kreisverband Altenkirchen), Sibylle Kesper-Pawlik (Kreisverband Rhein-Lahn), Christina Meirich (Kreisverband Rhein-Hunsrück), Elisabeth Roth (Kreisverband Westerwald), Christel Sältzer (Kreisverband Westerwald), Christiane Schumann (Kreisverband Neuwied) und Jessica Wallenborn (Kreisverband Altenkirchen).    

FU-Frauen diskutierten über Hilfen für vernachlässigte Kinder

Der Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz Christian Baldauf unterstrich die Brisanz für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung.

Am 3. März beim Bezirkstag der Frauen-Union in Oberwesel nahm auch eine umfangreiche Delegation der Frauen-Union Mayen-Koblenz teil. Sie beteiligte sich engagiert an der Diskussion zum Tagungsthema „Kindeswohl und Kindesweh“. Bei seiner diesjährigen Tagung hatte der Bezirksverband das aktuelle Thema aufgegriffen, das viele Menschen nur den Kopf schütteln lässt. Man ist schockiert, wenn man die Medienberichte über misshandelte, vernachlässigte und zu Tode gequälte oder vergessene Kinder wahrnimmt, wie es die Bezirksvorsitzende Hedi Thelen bei ihrer Begrüßung beschrieb.  

Als erster Redner wies Christian Baldauf, Landesvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz, auf die Brisanz des Themas für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung hin. Dabei war ihm zu Beginn wichtig darauf hinzuweisen, dass nach wie vor die übergroße Mehrheit der Eltern, rund 80 %, ihre Kinder liebevoll und fürsorglich betreuen, erziehen und fördern. Leider gäbe es aber eine nicht zu unterschätzende Zahl von vernachlässigten Kindern. Hier müsse man nicht von Problemkindern sondern in erster Linie von Problemeltern sprechen, die die Unterstützung der Gesellschaft dringend brauchen, um ihren Aufgaben nachkommen zu können. Der CDU sei es daher auch wichtig, verpflichtende Früherkennungsuntersuchungen zu fordern, um möglichst alle Kinder und damit alle Familien zu erreichen.

Die Sozialpädagogin Ursula Löcherbach vom Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz schilderte ihre Arbeit mit Babysimulatoren. Mit einer lebensnahen Puppe soll Jugendlichen deutlich gemacht werden, welche Anforderungen die Versorgung eines Kindes mit sich bringen. „Das Projekt bewirkt in einer Woche eine tiefgreifende persönliche Veränderung“, so Ursula Löcherbach.  Einer der Gründe für Teenagerschwangerschaften sei nach ihren Erfahrungen die Perspektivlosigkeit der jungen Mädchen, die Sehnsucht nach Anerkennung und Null Bock auf Schule oder Ausbildung. Man wolle etwas zum Liebhaben. Schreiende und einnässende Babysimulatoren können hier eine heilsame Wirkung entfalten. Das Interesse der Schulen sei mittlerweile so groß, dass sie zwei Jahre lang auf die Durchführung des Projektes warten müssen. Frau Löcherbach würde insgesamt die Aufnahme eines Schulfaches mit der Vermittlung von Familien- und Haushaltskompetenzen begrüßen.

Aus der Arbeit ihrer Mutter-Kind-Gruppe berichtete Ursula Buchholz, Leiterin der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Kreuznacher Diakonie. Oft kommen die jungen Mütter nach ihrer Erfahrung selbst aus problematischen Familienverhältnissen, sind noch viel zu jung und haben eigentlich nur den Wunsch, aus den eigenen engen Elternhäusern rauszukommen. Die jungen Frauen seien nicht desinteressiert an der Erziehung ihrer Kinder, sondern sie seien einfach nicht in der Lage, weil sie es selber nie gelernt haben, so eine ihrer wichtigen Erfahrungen. Sie plädiert daher vehement für möglichst dichte Hilfenetze und für verpflichtende Kinderbetreuung möglichst ab 4 Jahre.

Der stellvertretenden Leiterin des Jugendamtes des Westerwaldkreises, Marion Krätz-Klein waren die beschriebenen Fälle aus ihrer täglichen Arbeit bestens bekannt. Allerdings wies sie darauf hin, dass auch die dichtesten Hilfenetze versagen können. Im Westerwald musste der Tod eines kleinen Kindes hingenommen werden, obwohl noch kurz zuvor die sozialpädagogische Familienhelferin des Jugendamtes in der Familie war. Obwohl hier noch alles ruhig und in Ordnung war, hat eine Stresssituation einige Stunden später die Mutter das Kind zu Tode schütteln lassen. Auch sie plädierte für die verpflichtenden Früherkennungsuntersuchungen und für mehr Rechte auf Seiten der Jugendämter. Viele Hilfeangebote, deren Inanspruchnahme freiwillig sei, würden gerade von den sogenannten Problemeltern nicht angenommen. Dies bestätigte auch eine Teilnehmerin der großen Diskussionsrunde, die berichtete, dass Elternkurse des Kinderschutzbundes eben nur von den Eltern besucht werden, die sich sowieso schon intensiv um ihre Kinder kümmern. Diejenigen, die die Hilfe am allermeisten nötig hätten, lassen sich dort eben nicht blicken. Viele Diskussionsteilnehmer plädierten für ein Aufnehmen von entsprechenden Schulfächern. Jugendliche würden heute zum großen Teil nicht mehr lernen, wie man sich gesund ernährt und wie man einen Haushalt managt, wie man mit Haushaltsgeld umgeht und auch wie man Konflikte in der Familie löst. Dies alles müsse heute von der Schule vermittelt werden. Genauso einig war man sich bei der Forderung nach Bürokratieabbau. Es sei ein Witz, dass eine Tagesmutter heute eine höhere Qualifikation haben müsse als eine vom Jugendamt eingesetzte Pflegemutter, so Marion Krätz-Klein.

Christian Baldauf versprach, das Thema aufzugreifen und für Abhilfe zu sorgen. Auch solle sich die Politik und der Staat mehr um die Inhalte der Arbeit in den Kindertagesstätten, statt um die Höhe der Toiletten kümmern, so Baldauf. Dabei stellte er sich eindeutig hinter die Forderungen von Ministerin von der Leyen, allerdings als Angebot an die Eltern und keineswegs als Betreuungspflicht.

Abschließend fasste die Bezirksvorsitzende Hedi Thelen die wichtigsten Erwartungen der Frauen an die politisch Handelnden zusammen und wird diese  an die rheinland-pfälzischen Mitglieder der CDU-Grundsatzkommission weiter leiten.

Rund 70 Tagungsteilnehmerinnen informierten sich über das aktuelle Thema. Viele brachten sich mit Wortbeiträgen in die Diskussion ein.

 

 

CDU-Frauen diskutierten über Grundsatzprogramm

Die Anliegen von Frauen im Grundsatzprogramm der CDU waren das Thema einer Informations- und Diskussionsveranstaltung, die die Frauen-Union im Kreisverband Bad Kreuznach gemeinsam mit der Frauen-Union im Bezirksverband Koblenz-Montabaur am 8. Januar 2007 in Bad Kreuznach durchführte. Als fachkundige Referentin waren neben den beiden Vorsitzenden Marita Frieden für die FU Bad Kreuznach und Hedi Thelen für die FU Koblenz-Montabaur, die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner geladen. Julia Klöckner hatte dazu die Aufgabe, die Anregungen und Wünsche der Frauen an die Inhalte des Grundsatzprogrammes der CDU in die Diskussion der Grundsatzprogrammkommission mitzunehmen. Nach kurzen aber interessanten Eingangsstatements der drei Referentinnen über die Situation der Frauen in der Partei, in der Gesellschaft aber auch im Beruf entspannte sich eine lebhafte und spannende Diskussion. Von den Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch den Wünschen nach Zeit für Kindererziehung und deren Auswirkungen auf die beruflichen Perspektiven, über das ehrenamtliche Engagement von Frauen in unserer Gesellschaft und der hierfür auch in Zukunft mehr erforderlichen Zeit bis hin zu der in Zukunft notwendigen stärkeren Übernahme von Familienverantwortung durch die Männer und Väter wurden zahlreiche politische Themenfelder erörtert. Einig waren sich die Frauen darin dass gerade auch im Hinblick auf die wichtige Gestaltung des Grundsatzprogrammes alle Themen auf die besondere Betroffenheit von Frauen betrachtet werden müssen. Immerhin stellen sie mehr als 50 % der Bevölkerung, weshalb jedes Thema nicht nur für Frauen von großem Interesse sein müsse, sondern auch die besondere Situation der Frauen berücksichtigen müsse. Trotz aller Bemühungen um Gleichberechtigung finde nach wie vor eine erhebliche Diskriminierung von berufstätigen Frauen statt. Obwohl zwischenzeitlich über 50 % der Studienanfänger weiblich seien, fände die Diskriminierung beim Wechsel in den Beruf, aber auch schon bei der Frage der Promotionen und Habilitationen und besonders krass bei der Entlohnung statt. Die Politik sei daher weiterhin gefordert, gerechte Rahmenbedingungen für Frauen wie für Männer zu schaffen.


 

 

Hedi Thelen erneut Bezirksvorsitzende

  

Wahlkampferöffnung und Neuwahlen beim FU-Bezirkstag

Hedi Thelen, CDU-Landtagsabgeordnete aus Plaidt wurde erneut und einstimmig zur Vorsitzenden der CDU Frauen-Union im Bezirksverband Koblenz-Montabaur gewählt. Am letzten Wochenende trafen sich die Delegierten der rund 5.400 CDU Frauen zu ihrem diesjährigen Bezirkstag im Wahlkreis der einzigen weiblichen Bundeskandidatin im Bezirksverband Koblenz-Montabaur, Julia Klöckner, im schönen Nahe-Weinort Waldböckelheim. Hochkarätige Gäste, wie der CDU-Landesvorsitzende Dr. Christoph Böhr und die Landesvorsitzende der Frauen-Union und Binger Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen bereicherten die gut besuchte Versammlung.

Zuversicht für ein positives Ergebnis der vorgezogenen Bundestagswahl vermittelte Landeschef Christoph Böhr in einer kämpferischen Rede.

Die rekordträchtige Negativbilanz der Regierung liege nicht daran, dass Arbeitnehmer und Unternehmer dümmer oder fauler als in den europäischen Nachbarländern seien, sondern dass die Rahmenbedingungen von Rot-Grün nicht stimmen, meinte Böhr. Es gelte jetzt, die zu hohen Arbeitskosten zu senken, die eine der wesentlichen Ursachen der Massenarbeitslosigkeit seien. Mit Paul Kirchhof habe die Familienpolitik Profil gewonnen. Der CDU-Landesvorsitzende warnte vor falscher Siegesgewissheit und appellierte an die CDU-Frauen, Merkel und Klöckner bis zur Wahl massiv zu unterstützen.

Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner widmete sich dem Thema des Bezirkstages:“ Frauen mitten im Leben,  zwischen Beruf, Familie und sozialer Sicherung“. Das klassische Rollenverständnis habe sich revolutionär gewandelt. Für die Konzepte Familie und Karriere müsse eine neue Balance gefunden werden. Dazu brauche es die Hilfe der Politik. Die "rot-grüne Lufthoheit" über die Kinderbetten sei von der CDU nicht gewollt, so Klöckner. Sie tritt ein für die Wahlfreiheit der Frauen, für mehr und bessere Kinderbetreuung, und die soziale Sicherung (8000 Euro Freibetrag und 50 Euro Rentenbonus je Kind).

70 Prozent der Frauen zwischen 18 und 25 Jahren wollten sowohl Beruf als auch Familie. Ihnen und ihren Männern gelte es, Mut zu machen, Arbeit und Familie zu meistern und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Kinder seien weder Störfälle noch Armutsrisiko, sondern unverzichtbare Bereicherung für die gesamte Gesellschaft so Klöckner.

Hedi Thelen verwies in ihrem Bericht auf bereits seit langen Jahren bestehende Parteitagsbeschlüsse der CDU, die wie 1985 in Essen oder 1990 in Lahnstein, bessere Rahmenbedingungen für eine tatsächliche Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Lebensmodellen einforderten. Die Frauen in der CDU müssten heute feststellen, dass es leichter war, für diese auch damals heftig diskutierten Vorschläge Mehrheiten zu bekommen, als sie bis heute auf allen Ebenen durchzusetzen. Die wachsende Erkenntnis über die dramatischen Auswirkungen der zu geringen Kinderzahl helfen heute den Wünschen der Frauen z. B. nach umfangreicheren und besseren Kinderbetreuungsangeboten Mehrheiten zu schaffen. Dabei seien die Bedingungen noch lange nicht ideal und die Frauen weiterhin gefordert, sich für die Umsetzung der familienpolitischen Beschlüsse auf allen Ebenen einzusetzen.

Nach einer angeregten Diskussion erfolgte die Neuwahl des Bezirksvorstandes, der von Hedi Thelen als Vorsitzender und ihren Stellvertreterinnen Marita Frieden aus Bad Kreuznach und Helga Sterzenbach aus Neuwied geleitet wird. Die elf Beisitzerinnen sind aus dem Kreisverband Altenkirchen Karin Giovanella und Jessica Wallenborn, aus dem Kreis Bad Kreuznach Heike Bruckner, aus Cochem-Zell Elke Heiß, aus Koblenz Monika Artz, aus dem Kreis Mayen-Koblenz Karin Feldmeier, aus Neuwied Christiane Schumann, aus Bad Ems Ursula Lempert, aus Simmern Heike Port sowie aus dem Westerwaldkreis Christel Sältzer und Elisabeth Roth.

Nach der Arbeit gönnte sich die Frauen-Union das Vergnügen mit den Mixed Pickles, vier scharfzüngigen Damen, die mit viel Humor und musikalischem Sprachwitz manche Eigenheiten der Geschlechter aufs Korn nahmen.

Passend zum Ende der Veranstaltung feuerte die Gemeinde Waldböckelheim anlässlich ihrer Kirmes ein begeisterndes Feuerwerk ab.


Aktuelles

CDU-Neujahrsgespräch 2012 in Leutesdorf
Arbeitnehmerinteressen bei der CDU-Landtagsfraktion in guten Händen
Mehr Chancen für benachteiligte Jugendliche
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist Ziel der CDU
Neuer Bundesvorstand der CDU Frauen-Union
Lage behinderter Menschen und die Umsetzung des Landesgesetzes zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen

Ticker der Bundes-CDU